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„Dass Herr Rüttgers den Bau einer Kultur- und Kongresshalle als nur eine Möglichkeit unter vielen bezeichnet hat, macht deutlich, wie vielfältig nutzbar er sein könnte. Eine starke Bebauung würde jedoch genau das Gegenteil bewirken", meint Rainer Bode, Vorstandsmitglied der Bürgerinitiative.
Der Vorstand der Bürgerinitiative ist der Meinung, dass eine rein privat wirtschaftlich Nutzung von den Münsteranerinnen und Münsteranern ab.
„Niemand in Münster könnte sich dies vorstellen. Die Münsteraner lieben ihren Hindenburgplatz. Wer dort private Hotels, ein Einkaufspark oder Bürohäuser bauen wollte, um Millionengewinne zu erwirtschaften, würde einen Aufstand auslösen", so Peter Mai, ein weiteres Mitglied des BI-Vorstandes. "Die Bürgerinnen und Bürger Münsters lehnen die Bebauung des Hindenburgplatzes allein schon deshalb ab, weil dies das Ende des SENDs bedeuten könnte. Schon eine Musikhalle könnte den SEND verkleinern. Deshalb könnte Rüttgers Geschenk schnell zu einem Trojanischen Pferd werden, dass sich zwar gut anhört, aber letztlich das Leben in Münster nicht schöner macht."
„Wenn die Bürgerinnen und Bürger Münsters am 27. April beim Bürgerentscheid mit ‚Ja' stimmen, bleibt der Hindenburgplatz erst mal unbebaut. Danach sollte eine ‚Stiftung des freien Platzes' gegründet werden, an der die Münsteranerinnen und Münsteraner teilhaben könnten", schlägt Rainer Bode vor. „Dann könnte mit Unterstützung des Landes ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben werden, um eine bessere Nutzung und Gestaltung des Geländes zu erreichen." Die Bürgerinitiative ist sich darüber einig, dass die Vorgaben dieser Ausschreibung unter anderem die möglichst weiträumige freie Nutzung des Hindenburgplatzes und damit keine Einschränkung des SEND oder anderen öffentlichen Veranstaltungen sein sollte. Ob eine Musikhalle da überhaupt noch Sinn macht, beantworte sich dann von selbst.
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...allen Münsteranerinnen und Münsteranern, die sich am Bürgerentscheid beteiligt haben - ganz besonders natürlich denen, die mit JA gestimmt haben;-)
Und wir bedanken uns bei all denen, die uns beim Bürgerbegehren und -entscheid aktiv unterstützt haben. Ohne ihre tatkräftige Hilfe beim Unterschriftensammeln, Zeitungsverteilen, Bekannte ansprechen wäre uns dieser Erfolg nicht gelungen.
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