

| Blättern in : |
Alle
> Themen
> Bürgerentscheid Musikhalle
Alle > Veröffentlichungstyp > Leserbriefe Beliebige dieser Kategorien - Alle dieser Kategorien |
Die Wirtschaftsverbände drohen mit dem Verlust von Arbeitsplätzen (als ob Nokia wegen einer Musikhalle in Bochum bliebe). Übrigens ist Münster auch ohne Musikhalle zur lebenswertesten Stadt gewählt worden.
Die Bürger/innen sind mündig und werden sich nicht beeinflussen lassen, sondern am 27.04 mit Ja stimmen. Genau davor haben aber CDU, FDP und SPD Angst, deshalb machen sie Druck, ob ihre Argumente stimmen oder nicht.
Theo Knetzger, Stettiner Str. 8, 48147 Münster
Anmerkung: Für Kommentare sind die Autoren verantwortlich.
Wenn die Stimmen auch noch nicht ausgezählt sind, so fordere ich doch die Fraktionsvorsitzenden der CDU, FDP und SPD, stellvertretend für ihre Parteifreunde im Rat der Stadt Münster, auf, nach dem Bürgerentscheid von ihren Posten zurückzutreten.
Am 21. Januar 2008 wurden 24.427 gültige Unterschriften für den Bürgerentscheid an den Oberbürgermeister übergeben. Nach den Erfahrungen mit den nur ca. 13.000 Unterschriften beim erfolgreichen Bürgerentscheid 2002 und dem Fiasko mit dem geplanten Parkhaus unter dem Ludgerikreisel, hätten die Fraktionsvorsitzenden viel mehr Weitblick beweisen müssen und schon am 13. Februar 2008 die Planungen für die Musikhalle beenden können. Aber nein, mit westfälischer Dickköpfigkeit, angeboren oder angelernt, haben sie diesen Bürgerentscheid nicht verhindert. Sie haben bei den Musikhallenfreunden unnötig Hoffnungen geweckt, und was noch schlimmer ist, sie haben viele ihrer eigenen Wähler mit ihrer Sturheit verärgert. Dies ist vielleicht sogar parteischädigend. Da wahrscheinlich viele von der "angeblichen Parteilinie" abgeweichen und beim Bürgerentscheid mit "Ja" stimmen, werden DIE GRÜNEN, DIE LINKE und die anderen durch diesen Bürgerentscheid gestärkt in die Kommunalwahl 2009 gehen.
Aber das ist nicht das Schlimmste. Noch gravierender ist, dass aufgrund ihrer Halsstarrigkeit voraussichtlich von der Stadt Münster 300.000 Euro für den Bürgerentscheid ausgegeben werden müssen. Von dem vielen Geld für die Kampagnen der Musikhallen-Freunde und -Gegner ganz zu schweigen. Mit dem Geld hätte man viele interessante Konzerte durchführen können. Demokratie ist nicht umsonst, aber in diesem Fall, hätten die Ausgaben verhindert werden können.
PS: Noch sind die Stimmen nicht ausgezählt, daher sollten die Musikhallenfreunde m. E. mit ihren hämischen Bemerkungen bis Sonntagabend 20:00 Uhr warten.
...allen Münsteranerinnen und Münsteranern, die sich am Bürgerentscheid beteiligt haben - ganz besonders natürlich denen, die mit JA gestimmt haben;-)
Und wir bedanken uns bei all denen, die uns beim Bürgerbegehren und -entscheid aktiv unterstützt haben. Ohne ihre tatkräftige Hilfe beim Unterschriftensammeln, Zeitungsverteilen, Bekannte ansprechen wäre uns dieser Erfolg nicht gelungen.
Plakat als PDF-Datei herunterladen .
#