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Auch Peter
Mai, Vorstandsmitglied der Bürgerinitiative und DGB-Kreisvorsitzender,
zeigt Verständnis für die Wehrhaftigkeit der Fachschaften
Politikwissenschaft und der Soziologie, die den Räumungsbefehl des
Rektorates erst kürzlich abgelehnt haben: „Die Fachschaften haben
beinahe schon Gewohnheitsrecht", erläutert er, und
ergänzt: „Wenn dem DGB jemand befehlen würde, seine Räume zu verlassen, würden wir auch „auf die Barackaden gehen."
Der Vorstand der Bürgerinitiative freut sich auf die Veranstaltung der Musikhallenbefürworter am 19. April 2008 auf dem Hindenburgplatz und auf den „Bunten Abend" der Barackenleute. „Das wird ein erfrischender Kontrast und dokumentiert den kulturellen Reichtum, den Münster derzeit besitzt - und zwar ganz ohne Musikhalle", schließt Rainer Bode.
Der "Bunte Abend" der Fachschaften Politikwissenschaft und Soziologie findet am 21. April 2008 ab 19.00 Uhr in der Baracke statt. Die Bühne ist, für jeden der will, geöffnet.
Anmerkung: Für Kommentare sind die Autoren verantwortlich.
Liebe Bürgerinitiative,
was soll das denn bitte?!?
Ich bin auch gegen die städtische Finanzierung der Musikhalle und habe auch schon dementsprechend abgestimmt. Aber was sollen denn solche Aussagen hier? Was hat bitte die Baracke mit der Halle zu tun? Mit solchen Aussagen verspielt die Bürgerinitiative leichtfertig ihre Glaubwürdigkeit! Es wäre sehr viel förderlicher für Ihre Ziele, wenn sie sich auf des Thema "Finanzierung der Musikhalle" beschränken würden und sich bei Aussagen wie "Die Baracke muß subventioniert werden" zurückhalten!
Es gibt mit Sicherheit nicht wenige Hallen-Gegner, die auch für eine Subventionierung der Baracke nicht sonderlich zu begeistern sind. Warum muß man denn solch kontroverse Fässer aufmachen? Damit werden Sie einige Musikhallengegner nämlich sehr schnell vergraulen.
Eine Niederlage für die Volksverdummung!
Geringer positiver Nettoeffekt durch die Musikhalle steht einer Privatisierung der "Gewinne" und einer enormen Belastung der Allgemeinheit gegenüber (Sozialisierung der Verluste).
Eine bessere Begründung für die Ablehnung der öff. Finanzierung:Im Fall der Musikhalle sollte die Öffentliche Hand einen Großteil der Kosten tragen, ohne dass auf absehbare Zeit eine angemessene Rendite für die Allgemeinheit absehbar war. Solch ein Projekt würde ein Kaufmann niemals angehen: nämlich investieren bei minimalen Chancen überhaupt eine positive Rendite zu erzielen. Auch für die Öffentliche Hand muss gelten: Projekte mit einer Rendite < 6% sind indiskutabel (wobei monetäre und nicht-monetäre Effekte zu berücksichtigen sind; letztere müssen trotzdem in finanziellen Werten ausgedrückt werden, sonst ist jede Abwägung reine Willkür).
Positive Auswirkungen einer Musikhalle
- höhere Übernachtungseinnahmen und mehr Kaufkraft in der Stadt (positiv für Gastronomie, Kaufleute)
- auch große Klassikkonzerte können in MS abgehalten werden Negativ Effekte: - Musikhalle als Substitut für die Halle Münsterland (entgehende Einnahmen dort sind von der Stadt zu tragen)
Negative Auswirkungen einer Musikhalle
- auf Grund der negativen Auswirkungen für die Belegung der Halle Münsterland nur geringfügig positiver Nettoeffekt bei Übernachtungen und Kaufkraft
- hohe Investitionskosten werden zum Großteil von der Allgemeinheit getragen (die Kalkulation ist ein Witz) und das Risiko bzgl. der laufenden Kosten bleibt ebenfalls bei der Stadt
- geringfügig höhere Gewerbesteuereinnahmen können die finanziellen Belastungen der öffentlichen Hand niemals ausgleichen, geschweige denn eine angemessene Verzinsung des eingesetzten Kapitals darstellen
FAZIT: Es spricht nichts gegen eine vollständige <u>private</u> Finanzierung der Musikhalle, solange die Privaten auch das Folgekostenrisiko tragen: Keine Finanzierung oder Bürgschaften durch die Stadt Münster!
PS: Der freie Markt ist an und für sich nichts Schlechtes und die Neoklassik steht NICHT für Turbokapitalismus und Raubrittertum! Immer dieses Schubladendenken: Kapitalismus = schlecht; Verstaatlichung = gut!
...allen Münsteranerinnen und Münsteranern, die sich am Bürgerentscheid beteiligt haben - ganz besonders natürlich denen, die mit JA gestimmt haben;-)
Und wir bedanken uns bei all denen, die uns beim Bürgerbegehren und -entscheid aktiv unterstützt haben. Ohne ihre tatkräftige Hilfe beim Unterschriftensammeln, Zeitungsverteilen, Bekannte ansprechen wäre uns dieser Erfolg nicht gelungen.
Plakat als PDF-Datei herunterladen .
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